Wie Tankstellen versuchen Fehlbetankungen zu verhindern
Fehlbetankungen passieren häufiger, als viele Autofahrer denken. Jedes Jahr landen tausende Fahrzeuge wegen Benzin im Diesel oder Diesel im Benziner in Werkstätten oder beim mobilen Abpump-Service. Für Autofahrer bedeutet das Stress und oft hohe Kosten. Deshalb versuchen Tankstellen und Fahrzeughersteller schon seit Jahren, das Risiko einer Fehlbetankung zu reduzieren.
Trotz moderner Technik passieren solche Fehler weiterhin, meist durch Ablenkung, Routine oder Zeitdruck beim Tanken.
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Farbkennzeichnung an der Zapfsäule
Neben den Farben setzen Tankstellen zunehmend auf große Beschriftungen wie:
Diesel
Super
Super Plus
E10
Zusätzlich befinden sich oft Hinweise direkt an der Zapfpistole. Trotzdem verlassen sich viele Fahrer eher auf Gewohnheit als auf die Beschriftung. Genau dadurch entstehen viele Fehlbetankungen.
Klare Beschriftungen an den Pumpen
Eine der bekanntesten Maßnahmen ist die farbliche Kennzeichnung der Zapfpistolen. In vielen europäischen Ländern gilt:
Schwarz steht meistens für Diesel
Grün wird häufig für Benzin verwendet
Diese Farben sollen Autofahrern helfen, den richtigen Kraftstoff schneller zu erkennen. Allerdings gibt es keine weltweit einheitliche Norm. In manchen Ländern sind die Farben sogar genau umgekehrt. Gerade bei Mietwagen im Ausland kann das schnell zur Verwechslung führen.
Wenn Sie unsicher sind, lohnt sich ein Blick in die FAQ zum Thema Fehlbetankung.
Unterschiedliche Zapfpistolen-Durchmesser
Ein wichtiger technischer Schutz ist der unterschiedliche Durchmesser der Zapfpistolen.
Diesel-Zapfpistolen: etwa 25 mm
Benzin-Zapfpistolen: etwa 21 mm
Die dickere Diesel-Pistole passt normalerweise nicht in den Einfüllstutzen eines Benziners. Umgekehrt funktioniert es jedoch problemlos. Genau deshalb kommt es häufiger vor, dass Benzin in Diesel getankt wird. Mehr Informationen dazu finden Sie im Beitrag Benzin in Diesel getankt.
Hinweise direkt am Fahrzeug
Viele Autohersteller versuchen ebenfalls, Fehlbetankungen zu verhindern. Dazu gehören:
Aufkleber im Tankdeckel
Beschriftungen wie „Diesel only“
mechanische Fehlbetankungsschutz-Systeme
Diese Maßnahmen helfen zwar, ersetzen aber nicht die Aufmerksamkeit beim Tanken.
Moderne Fahrzeuge mit Fehlbetankungsschutz
Einige neuere Fahrzeuge besitzen sogar integrierte Schutzmechanismen im Tankstutzen. Diese funktionieren ähnlich wie eine mechanische Sperre und öffnen sich nur, wenn die passende Zapfpistole eingeführt wird.
Solche Systeme sind jedoch noch nicht in allen Fahrzeugen verbaut, vor allem bei älteren Modellen fehlen sie komplett.
Fazit
Tankstellen und Hersteller setzen heute viele Maßnahmen ein, um Fehlbetankungen zu vermeiden. Farbkennzeichnungen, unterschiedliche Zapfpistolen und Beschriftungen helfen zwar, ersetzen aber nicht die Aufmerksamkeit beim Tankvorgang.
Ein kurzer Blick auf Zapfpistole und Tankdeckel kann viel Ärger ersparen.
Sollte es dennoch passieren, zögern Sie nicht uns im Notfall zu kontaktieren.